KONSERVATIV


Konservative Therapie

Kompression


Viele Patientinnen tragen bereits vor einer Operation teilweise jahrelang Kompressionsmieder, um das Ödem einigermaßen unter Kontrolle zu halten. An dem Grundproblem ändert das aber meist nichts. Die Kompressionswäsche kann helfen, das Ödem und die damit verbundenen Begleiterscheinungen zu reduzieren. An der Fettverteilungsstörung ändert das Tragen von Kompressionswäsche nichts.

Von Vorteil ist die Kompressionswäsche insbesondere bei längeren stehenden oder sitzenden Tätigkeiten, welche häufig zu einer Schwellung der Beine führen können. Häufig ist aufgrund der Extremitätenform oder der erschlafften Haut eine Maßanfertigung der Kompressionswäsche erforderlich.    




MANUELLE LYMPHDRAINAGE UND APPARATIVE INTERMITTIERENDE KOMMPRESSIONSTHERAPIE


Mittels Lymphdrainage wird dem Weichteilgewebe nachgeholfen, die überschüssige Flüssigkeit zumindest zu einem Anteil auszutreiben. Das Gewebe fühlt sich für die Patientinnen meist im Anschluss weicher an und leidet auch weniger unter der Einwirkung des Gewebedruckes. Der Effekt wird durch das Tragen einer Kompressionshose unterstützt.

Ergänzend zu der manuellen Lymphdrainage kann die apparative Kompressionstherapie eine gute zusätzliche Option für die eigenen vier Wände sein, um auch spontan nach einem anstrengenden Tag den Erfolg der konservativen Maßnahmen zu stützen.